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Z e i t
Es
gibt für alles eine Zeit, und so ist es auch bei
mir mit dem Mandala malen. Manchmal, da höre
ich gar nicht mit dem Malen auf, und dann gibt es
auch Ruhephasen.
Momentan faszinieren
mich die
Ornamente aus sechs Jahrtausenden.
Am liebsten würde ich viele gerne öfter ausmalen,
da sie ja immer anders ausfallen, und ich selbst oft
darüber erstaunt bin, da ich das in der Vergangenheit
mit vielen Mandalas gemacht habe.
Dazwischen male ich immer wieder eigene.
Auch einige größere habe ich erstellt, sie sind in einem
Rahmen von 50 x 50 cm und hängen bei uns in der Wohnung.
Je größer ein Mandala ist, desto mehr Ausstrahlungskraft hat es.
So sah ich auch welche von 1 x 1 m .
Wenn davon so drei an einer Wand hängen, da kommt
schon etwas rüber.
Wichtig
für mich ist aber immer der Prozess des Malens.
Und
es macht Freude mit den Farben
zu jonglieren, und damit regelrecht zu spielen.
Einige
Monate malte ich auch mit anderen Frauen zusammen,
sie griffen nach den fertigen Formen,
waren nicht zu bewegen,
eigene zu malen. Wollten auch am
liebsten uns anderen
gar nicht zeigen, wie sie ihr Mandala ausgemalt hatten.
Trauten sich eigenes noch nicht zu. Konnte sie aber ermuntern,
doch etwas eigenes noch hinein zu malen. Und an eine Frau
kann ich mich erinnern, die immer alles zweimal übermalte.
Wenn der Wunsch da war, über unsere Mandalas zu sprechen,
haben wir
es getan. Es war eine schöne Zeit.
Zuerst tranken wir Kaffee, aßen Kuchen dazu, plauderten,
und dann begannen wir.
Oft hat dann auch eine von uns ein Märchen vorgelesen,
während die anderen an ihrem Mandala arbeiteten.
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