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Bin
wieder in meinem Garten.

Heute ist es etwas dunkel, es nieselt ein wenig.
Trotzdem durchstreife
ich
ihn, ein bisschen in Gedanken versunken.

Plötzlich kugelt etwas vor mir durch das tiefe Gras.
Ich schaue, ich
gucke und staune.
Da steht doch ein kleiner Zwerg, übermütig.
Er grinst
mich an, lüftet sein Hütchen:
Gestatten, mein Name ist
Zwergnase.
Und er verbeugt sich. Ich antworte ein wenig irritiert, perplex:
Zwergnase
? Moment, Moment ...
Die Figur gehört doch in ein Märchen?
Er
lacht, krault sich an seinem kleinen Bart und sagt:
Was ist schon ein Name.
Und wieder purzelt er durch all das schöne Grün.

Komm, fordert er mich auf, toll mit mir mit,
gib deiner Freude auch so Ausdruck!
Ich:
Nein, dafür bin ich zu groß, zu alt.
Er lacht, und lacht.
Sein Lachen steckt mich an, und ich lache mit.
Zu
groß, zu alt klingt es
aus ihm.
Um seiner Freude Ausdruck zu geben, ist
man nie zu groß, zu alt.

Dann wiederholt er: Komm, und springt in Richtung Brunnenrand davon.
Komm ruft er, nun schon etwas ungeduldig, und beugt sich über den Rand.
Schau hinein, schau nach unten. Was siehst du? Ich schaue und erwidere:
Wasser. Er: Wasser - Wasser. Ich antworte: Ich weiß,
was Du von mir hören möchtest. Ich soll von der Quelle sprechen,
von meiner Quelle,
von der Lebenswasser-Quelle.
Ja, meint er: Du hast es verstanden.

Und er lüftet zum zweiten Mal sein kleines Hütchen,
verbeugt sich
wieder. Jetzt gehöre ich auch zu Deinem Zaubergarten, Deinem Brunnen,
und
alles,
was Du Dir erschaffen hast.

Dein Reich des Friedens. Dein Reich, wohin du kommen kannst,
wann immer du
willst. Und nun lächelt er wieder:
Du wirst und kannst noch viel
mehr in Deinem Garten entdecken.
Nur Mut,
und nachdem er einige Male rauf und runter gesprungen ist,
und wieder auf dem Brunnenrand steht, streckt er mir seine kleine
Hand
entgegen.
Ich nehme sie, ein warmer Strom durchrieselt mich.
Für heute
verabschiede ich mich von Dir.
Lachend springt er davon.

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