Ich bin beim Friseur, warmes Wasser wird über meinem
Kopf gespült, ich nutze diese Zeit, schließe die Augen,
und  sehe mich plötzlich  unter einem kleinen
Wasserfall stehen. Ich lache, ich springe hin und her,
wie ein Kind, jauchze vor Freude.
Die Sonne scheint. Auch ein Seerosenteich liegt vor mir.
Mein Zaubergarten scheint sich erweitert zu haben.

Düfte steigen mir in die Nase: Pfefferminze, Thymian,
Rosmarien, Lavendel, Salbei, Fichte.

Ich setze mich auf einen Stein zum Trocknen, träume.
Ziehe mich eine Weile später an.

Da höre ich eine Stimme: Hallo, such' mich. Ah, da ist er
ja, mein Zwergnase. Ein Energiestrom durchrieselt mich.
Ich laufe los, er springt hierhin, dorthin, ich ihm nach,
und fange ihn. Ich umarme ihn stürmisch. Er lacht und sagt:
Willkommen zu Hause. Wir sind eins.
Ich weine vor Freude.

Das große Selbst weiß um seine Einheit
mit der ganzen Schöpfung.
Egal in welcher Form es auftritt.


 

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