Die  Märchenmühle



Ich wollte mal Märchenerzählerin werden. Und das am
liebsten in einer alten Mühle.
Und so floss mir auch gleich der Name
"Märchenmühle" zu und ich würde so anfangen:

 Es war einmal ein kleines Mädchen,
die lebte mit ihren Eltern in dieser Mühle.

Ihr Vater betrieb sie, beide, Vater und Mutter liebten diese Gegend,
diese Weite, die vielen grünen Wiesen, die Birken, die Kornfelder mit ihren goldgelben Ären, dazwischen die leuchtenden roten Mohn-
und blauen Kornblumen, die Tiere.

Das kleine Mädchen fühlte sich bei ihren Eltern, die sie über
alles liebten, und umgekehrt, hier in dieser Mühle sehr geborgen.

Oft ging sie Hand in Hand mit ihrer Mutter über diese Wiesen,
oder an dem kleinen Fluss entlang, und die Mutter erzählte ihr
von Tieren, von Gnomen, Elfen, Feen, Trollen und Zwergen.
Von den Menschen, die hier lebten. Aber auch die alten,
die überlieferten Märchen und Geschichten.

Manchmal gingen sie aber auch nur Hand in Hand, einer des
anderen Nähe spürend und schweigend.

Oder sie sangen, und die Vogelstimmen ringsum, stimmten in ihren
Gesang mit ein.

So lebten sie glücklich und zufrieden ... ja bis ...  und

hier müsste das Märchen erzählen anfangen.

Geborgenheit gibt ein gutes Gefühl.




 

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