Die  fremde  Frau

Sieben Worte werden zu einer Geschichte.

" Altar - Antwort - Mama - Maske - Mut - Nelken - Sehnsucht "

Sie saß in einer Kirche, schaute auf den "Altar" und ihre Gefühle übermannten sie wieder einmal.

 "Mama", flüsterte sie vor sich hin:
Warum musstest Du so früh gehen?
Ich fühle mich so verlassen, so allein.
Meine "Sehnsucht" nach Dir will nicht aufhören.
Ich weiß, ich werde wohl nie eine "Antwort" auf diese Fragen erhalten.

Ihr Gesicht erstarrte zu einer unbeweglichen "Maske".
Plötzlich setzte eine Frau sich neben sie.
Sie hatte einen Strauß rosa, rote und gelbe "Nelken" in ihren Händen.
Ihr Kopf wendete sich Maja zu und sie lächelte sie an.
Nahm drei Nelken, (von jeder Farbe eine) steckte ein wenig
Grün dazwischen, aus ihrem Gebinde und legte sie
ihr in den Schoß. Maja fing an zu weinen.
Die fremde Frau legte einen Arm um sie und ließ sie ausweinen.

Da fing Maja an, zu erzählen. Und die Fremde tröstete sie und machte
ihr "Mut" zum Weiterleben.
In ihrem Gesicht kehrte langsam wieder etwas Farbe zurück.

Als sie aufblickte traf gerade ein Sonnenstrahl durch ein buntes Rosettenfenster Christus auf dem Altar.
Er leuchtete für einen Augenblick auf.

So leise wie die geheimnisvolle Frau gekommen ist,
verschwand sie auch wieder.

Maja ging nachhause, stellte die Nelken in eine besondere Vase,
und merkte, dass es ihr leichter um's Herz geworden war.
Jemand hatte ihr Balsam auf ihre Wunde gelegt.
Sie war dankbar dafür und dachte: Doch eine Antwort?





 

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