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Ich nahm ein Wort - suchte aus jedem Buchstaben
( die in Gänsefüßchen ) ein neues und schrieb
diese kleine Geschichte daraus:
Sie lag auf dem Fußboden, rund um sie auch noch
andere "Personen". Gerade hatten sie eine Stunde
Gymnastik hinter sich.
Isis entspannte langsam ihren Körper, streckte sich,
versuchte alles loszulassen und hörte auf die "Stimme"
die erzählte. Dann kam die Stelle:
Und sie schauen in einen großen "Spiegel" und sind
unsagbar glücklich.
Sie merkte, wie ihre "Augen" nass wurden,
eine "Träne" sich löste, zwei, drei, dann liefen sie ihr
schon über das ganze Gesicht und schließlich fing sie
an zu schluchzen. Sie war alles andere als glücklich.
Äußerlich gab es nichts an ihr auszusetzen.
Ihr Gesicht war makellos.
Wunderschöne grüne "Augen" schauten ihr entgegen.
Die dunklen Wimpern konnten nicht länger sein.
Sie war auch beliebt.
Hatte sich schon im "Seminar" in dieser kurzen Zeit angefreundet.
Doch ganz tief in ihrem Innern war etwas,
das eingeschlossen war wie in einem Behältnis,
dessen "Deckel" fest zugemacht worden war.
Schmerz, tiefer Schmerz.
Vor lauter Schluchzen konnte sie nicht weiter zuhören.
Sie erhob sich. Sie war so aufgewühlt.
Der Schmerz wollte raus. Sie bäumte sich auf,
sie stampfte mit dem Fuß auf den Boden,
als wollte sie ihn tief in den Boden trampeln,
damit sie ihn endlich los wird.
Sie erschrak selbst über diesen Ausbruch,
der wie ein Vulkan über sie kam.
Nach einer Weile beruhigte sie sich.
Sie ging zum Seminarleiter und sagte: Ich glaube, es ist besser,
ich nehme an den Entspannungsübungen nicht mehr teil.
Er antwortete ihr: Machen sie nur weiter, keine Angst,
ich bin ja da.
Sie vertraute ihm und nahm weiterhin teil.

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