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Die Trauminsel
Lieber Finder meiner Flaschenpost.
Ich bin auf einer einsamen Insel gestrandet.
Wie ich hierher gekommen bin,
weiß ich nicht, aber es wäre schön,
wenn Du mir helfen könntest, irgendwie von hier weg zu kommen.
Ein paar Tage hier auf dieser
Trauminsel tut ja mal ganz gut:
Baden, am Strand spazieren gehen, träumen, sich unter dem Wasserfall stellen und
das Wasser über sich strömen lassen, wunderbar.
Tja und eine Türe gibt es hier
auch, doch ich traue mich nicht,
sie zu öffnen. Was ist dahinter?
Letzte Nacht hatte ich einen
Traum. Einen wunderschönen Traum!
Da war plötzlich ein Mann, und der gefiel mir sehr.
Und ich verliebte mich auf Anhieb in ihn,
und er bemühte sich auch um mich, doch plötzlich tauchte
eine andere Frau auf und umgarnte ihn, und er ließ sich darauf ein.
Ich war sehr traurig.
Dachte: Na ja, er war wohl doch nur auf Sex aus.
Irgendwie tat es auch furchtbar weh.
Nun warte ich auf Hilfe.
Schön wäre es, wenn Du, mein Traumprinz, mich finden würdest,
mich tröstet, und mir hilft, mein wundes Herz zu heilen.
Ja, es ist eine Trauminsel, ich
fand die Schrift auf einem großen Stein geschrieben.
Ziemlich verlöscht, aber doch noch lesbar.
Da hier auch Palmen und Obstbäume sind , ernähre ich mich von Kokosnüssen und
Obst und trinke Wasser vom Wasserfall.
Ich male Mandalas in den Sand, suche Muscheln und Steinchen dazu
Schreibe in den Sand und warte.
Bitte komm' bald und lass uns
zusammen träumen,
dann fängt vielleicht ein neues Leben für uns an.
Ich glaube fest daran, dass Du
mich findest.
Inzwischen träume ich von Dir
mein Traumprinz.
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