Thüringer
Kartoffelklöße von rohen Kartoffeln,
einfach und schnell zu bereiten.
1 kg rohe Kartoffeln
werden geschält, sauber gewaschen,
auf dem Reibeisen gerieben und sofort in einer Serviette
gut ausgepresst. Diese ausgepressten Kartoffeln breitet man
sogleich in einer Schüssel auseinander, streut das nötige Salz darüber, gießt knapp 1/2 l kochende Milch darauf,
arbeitet es gut durcheinander, fügt auch noch zwei Hände
voll kleine, in Butter geröstete Brotwürfel hinzu und formt
von dem Teige apfelgroße Klöße, legt sie in viel stark
kochendes Salzwasser und kocht sie fast 1/2 Stunde.
Wenn sie an der Oberfläche schwimmen, sind sie gar und
müssen auch gleich zu Tisch gegeben werden, sie müssen
förmlich auf der Schüssel zittern. Man serviert sie zu
Hammel- und Schweinebraten.
Diese Klöße gehören im Erzgebirge und in Thüringen
zu den beliebtesten Gerichten.
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Oder man schält
und reibt die rohen Kartoffeln, übergießt
sie mit kaltem Wasser, welches man mehrmals abschüttet
und durch frisches ersetzt und worin man die Kartoffeln
mehrere Stunden stehen lässt, dann presst man in einer
Serviette das
ganze Wasser davon ab, schüttet sie in
eine Schüssel und überbrüht sie mit kochendheißer Milch
oder mit den beim Reiben übriggebliebenen Kartoffelstückchen,
welche man in Salzwasser weichgekocht und dünn wie Suppe
gequirlt hat, mischt alles gut, fügt geröstete Semmelwürfel
hinzu, formt große Klöße davon
und kocht sie 1/2 Stunde.
Man kann auch halb soviel rohe Kartoffeln nehmen
und nach dem Ausdrücken ebensoviel gekochte und
geriebene
Kartoffeln hinzufügen.
Übriggebliebene Klöße schmecken sehr gut in Scheiben
geschnitten und mit ein wenig Butter gebraten.
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