F e u e r b o w l e
Rezept aus der Zeit unserer Großmütter
für den Weihnachtsabend.
Man brüht 1 l guten
schwarzen Tee auf, gießt ihn durch ein Sieb in ein glasiertes oder feuerfestes
Tongeschirr, in welchem die Bowle auch serviert wird, fügt 2 Flaschen Rotwein ,
den Saft 1 Zitrone und
1 Apfelsine hinzu und erhitzt die Mischung bis kurz
vor dem Kochen.
Dann stellt man den Topf auf ein Servierbrett, umkleidet ihn mit Tannenzweigen,
legt eine Feuerzange oder zwei Eisenstäbchen quer über den Topf, legt darauf
ein 1 kg schweres Stück Zucker, das man mit feinem Jamaika Rum oder Arrak ganz
durchtränkt und mit einem Papierfidibus anzündet.
Der schmelzende Zucker
tropft dann in die Bowle
und gibt ihr ein liebliches Aroma.
Auf die obige Mischung
rechnet man 1 Flasche Rum oder Arrak, den man nach und nach über den Zucker
gießt, wobei man immer mit einer Schöpfkelle aus der Bowle darüber gießt,
aus der nun in blauer Flamme der Alkohol verbrennt, so dass sie sehr bekömmlich
wird und das Berauschende verliert.
Wohl bekomms's !
* * *
Ich weiß nicht, ob es heute noch 1 kg schwere
Zuckerhüte gibt. Nimmt man eben mehrere kleinere.
Eine Internetfreundin meinte, es ginge auch mit Würfelzucker. Kommt mir eh ein
bisschen viel vor,
mit dem Zucker. Na ja, probieren geht ja bekanntlich über studieren. :-)
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