Um neun Uhr kam die Mittwochnachbarin herein,
gab mir die Hand und strahlte mich an.

Sie setzte sich auf ihren Platz,  den sie immer
 bei uns hat,

und zeigte mir ihr offenes Gesicht.

Und hinter ihrer Stirn war schon etwas für mich geschrieben.

Sie guckte mich groß an, und unser Dialog begann.

Hatte die Arme sich doch eine Stricknadel tief
in den Fuß getreten.

Ich wollte natürlich wissen, wie konnte das denn sein?

Na ja, wie solch kleine Unfälle  eben

durch Unachtsamkeit geschehen.

Dann musste ich zum Doktor gehen.

Dort saß ich im Wartezimmer, heute ganz stumm,

und schaute mich öfter mal so um.

Die Männer haben gelesen, eine Frau denkt nach,

ich kann es richtig sehen.

Ich schreibe derweil ein halbes Oktavheft voll.

schaue auf die Uhr, und gehe hinaus.

Da haben mich doch die Helferinnen tatsächlich vergessen!

Gleich darf ich ins Arztzimmer rein,

und werde erlöst von meiner Pein.

Der Doktor kommt, ich berichte von dem Malheur,

da ist er doch tatsächlich ein ganz klein wenig verstört.

Kramt in seinen Schubladen und sagt:

Was kann ich Ihnen  denn bloß dafür geben.

Ich: Nichts Herr Doktor,
hören Sie mir dafür etwas länger zu.

Er lacht und gibt mir einen Bonbon.

Danach haben noch ein prima Gespräch

und werden uns in absehbarer Zeit wiederseh'n.


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