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Um 9 Uhr kam die Mittwochsnachbarin zur Tür' herein, gab mir die Hand, und schaute mich lächelnd an. Setzte sich auf ihren Stuhl, auf den sie immer bei uns sitzt und machte ein verschmitztes Gesicht. Ach, ich hab' Ihnen ja heute so viel zu erzählen. Dann goss sie uns Kaffee ein. Und schon los ging unsere Plauderei. Anschließend ging die Arbeit uns flott von der Hand. Fenster putzen, Böden mit dem Mob polieren, und hin und wieder dabei fabulieren, was wir mit den Händen könnten modellieren. So verging die Zeit, und ich machte mich zur Kocherei bereit. Gänsebrust kam in den Ofen, Kartoffeln in den Topf, und den Rotkohl brachte R. dann auch noch mit nach oben. Dann war wieder Schluss für uns beide. Und wir mussten Abschied nehmen und scheiden. Nächsten Mittwoch sehen wir uns wieder. |